Ortsteile und Flurnamen
Kessi 11. Juni 2008
Zur Gemeinde Hindelwangen gehören außer dem Dorf Hindelwangen nachstehende Höfe und Einzelhäuser:
1. Braunenberg, Hof kommt vor als Bruneberch 1309, Braunenberg 1548. In der Nähe Depotfund von 6 Flachcelten der ältesten Broncezeit.
2. Burgtal mit Besetze, Weiler curia dicta zi Burchtal 1280, Burtl = 1598, Burtahl = 1603, Rivinus de Burctal ad 1175 – 91. Flurname Hildisburg, Hiid = Bergabhang, hoher Berg mit ausgebreiteter Aussicht, trug auf dem Gipfel eine Burg, die im Schwedenkrieg zerstört sein soll. An dem Orte, wo die Ritterburg stand, sieht man jetzt alte Eichen. So meldet Kolbs Lexikon. Diese Eichen sind heute auch nicht mehr vorhanden.
3. Berlingen, der Hof, den man nennt des Grafen hof ald, des Berlingershof, gelegen bi Ainrain 1366.
4. Nellenburg und Hof Lohn (Lohnerhof).
5. Zollbruck bei Nenzingen.
6. Windegg, verteilt sich auf die Gemarkungen Hindelwangen, Zizenhausen und Malspüren im Hegau.
7. Döbele, anschließend an Zizenhausen und
8. Zwischen Hindelwangen und Zizenhausen die heutige Gastwirtschaft „Heidenhöhle“.
F l u r n a m e n.
Die Gemarkung Hindelwangen umfasst 942 ha und zerfällt in zahlreiche Gewanne:
Auen Kreuzacker
Auwiesen Lochäcker
Baindt Lugen
Breite Nachtweid
Billgäcker Nellenburger Berg
Buchbühl Ochsenbühl
Berlinger Oesch Rappenäcker
Ebene Reutenen
Erlen Sägenloh
Flohloch Sägerain
Funkenbühl Sandäcker
Grundoesch Siggental
Heroldstal Schmalzkopf
Herrenfeld Schweizeräcker
Herrenwiesen Steinbühl
Himmelreich Stollenbreite
Kohlacker Teufelskuche
Kohlerloch Vogelbühl
Kohlbrunnen Vogelsang
Kohlplatz Wannen
Kreut Weitewiesen
Zollbruck
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